Frontend-Entwickler
Funktion und organisatorische Einordnung
Der Frontend-Entwickler setzt die gestalteten Browseroberflächen des Betreibers technisch um und hält ihre zugeordneten Funktionen wartbar. Frontend bezeichnet den nutzerseitigen Teil einer Webanwendung. Die Funktion übersetzt bestätigte Gestaltung, Inhalte und Interaktionsabläufe in ausführbare Seitenbausteine und Oberflächenlogik. Sie ist einer internen Entwicklungsorganisation oder qualifizierten Webbetreuung zugeordnet. Betroffene Anwendungen, Schnittstellen, Entwicklungsumgebungen, Unterstützungszeiten und Bereitstellungsbefugnisse werden festgelegt. Auftrag ist die zuverlässige technische Umsetzung der Nutzeroberfläche, nicht die Gesamtverantwortung für alle angeschlossenen Systeme und deren fachliche Entscheidungen.
Das Profil gilt für eine entsprechend qualifizierte Eigenleistungsorganisation. Bei externer Entwicklung bleiben Anforderungen, fachliche Ergebnisannahme und Leistungssteuerung beim Betreiber organisiert. Standardfunktionen des vorhandenen Systems werden vorrangig auf ihre Eignung geprüft; individuelle Entwicklung benötigt eine begründete Entscheidung zu Nutzen und dauerhaftem Pflegeaufwand. Die Funktion übernimmt weder allgemeine Serveradministration noch die fachliche Verarbeitung in angeschlossenen Betriebsanwendungen. Gestaltungsvorgaben und Nutzerabläufe werden nicht beiläufig durch technische Vereinfachungen verändert. Wo mehrere Aufgaben von einer Person wahrgenommen werden, sind Entwicklung, Prüfung und produktive Bereitstellung mit angemessenen Gegenkontrollen zu versehen.
